logo-level-2-hands-on-netzwerk-fuer-kreative-in-salzburg

LEVEL-2: Ein Netzwerk für Kreativunternehmen aus Salzburg

Gemeinsam mehr erreichen. Sich besser vernetzen. Mehr Gleichgesinnte kennenlernen. Voneinander lernen. Gemeinsam Neues erlernen. Das sind nur einige der Motive hinter dem über einem Jahr bestehenden Kreativnetzwerk LEVEL-2. Initiiert von com_studio und Michaela Binder.

logo-level-2-hands-on-netzwerk-fuer-kreative-in-salzburg

Als ich mich vor nun schon fast vier Jahren in die Selbständigkeit getraut habe, galt noch weitläufig die Devise: „Ich lass dich sicher nicht in meine Karten schauen.“ Wäre ja noch schöner, wenn du wüsstest an welchen Projekten und Ideen ich arbeite. Es war unvorstellbar einmal offen über Kosten und Preise noch dazu mit einem Konkurrenten zu diskutieren. Da hat sich in den letzten Jahren sehr viel bewegt! Gottseidank. Vor allem unter den EinzelunternehmerInnen der Kreativszene macht sich schön langsam die Idee der Co-Creation breit: Gemeinsam Neues denken. Gemeinsam kreative Potentiale nutzen. Gemeinsam zu mehr Erfolg.

Alles begann bei C hoch 3

Entscheidender Zündfunke bei mir– dem com_studio – über meinen Tellerrand zu schauen, war meine Teilnahme am creative community coaching C hoch 3 im Jahr 2014. Erstmals habe ich mich dort mit 19 anderen Kreativen aus Salzburg sehr offen mit vielen Problem- und Themenstellungen des EPU-Daseins beschäftigt. Und genau dort – bei C hoch 3 – entstand dann auch die Idee diesen Ansatz des „Gemeinsamen“ stärker in der Salzburger Kreativszene zu verankern.

Geboren war das  Abschlussprojekt von meinem Kollegen Gregor Wimmer  und mir: LEVEL-2 – ein neues Kreativ-Netzwerk für Salzburg. Warum Level-2? Weil wir uns vom Basis-Level um mindestens einen Level höher spielen wollen. Vom Einzelkämpfer hinauf auf das Level der Vernetzung, des offenen Ideenaustauschs und gemeinsamen Lernens.

LEVEL-2 Kollegium

Diskussionen zu spannenden Projekten im vertrauten Rahmen

Aller Anfang ist schwer …

Der Anfang war nicht ganz so einfach. Wir mussten natürlich erst einmal überzeugen. Den TeilnehmerInnen vermitteln, dass wir kein ein normaler Stammtisch-Treff sind. Dazu haben wir  in insgesamt sechs Terminen im Jahr 2015 das Format des ‚KollegIums‘ etabliert. Dabei wurde gemeinsam an von den TeilnehmerInnen mitgebrachten Fragestellungen gearbeitet, auf Augenhöhe diskutieren, neue Inputs abgeholt. Das Themenfeld war breit von konkreten Sponsoring Konzepten bis hin zu Produktverkostung eines neuen Softdrinks oder aktuelle Fragestellungen wie die der Flüchtlingsthematik war alles dabei. Das Feedback war gut. Die Community fand es spannend zuerst einmal für 2 Stunden gemeinsam zu arbeiten und erst dann auf den informellen Teil an der Bar zu wechseln.

Next Level in 2016

Nach so viel Bestätigung gehen wir in diesem Jahr einen Schritt weiter. Neben regelmäßigen Treffen mit unseren Diskussionsrunden, haben wir unser Programm um spannende Praxisworkshops erweitert. Wir treffen uns alle 5-6 Wochen zu Themen wie Design Thinking, Rhetorik oder Business Modeling. Darüber hinaus vernetzen wir uns aktiv mit den kreativen Spots von Salzburg von C – wie Coworking Salzburg, H wie Happylab oder P wie Panzerhalle. Hinzukommen unseren neuen Start-Hilfe-Feedback-Formate für Startup Salzburg.

Und für wen ist LEVEL-2 geeignet?

In erster Linie sprechen wir KreativunternehmerInnen aus Bereichen wie Design, Mode, Architektur, Multimedia, Software & Games, Video & Film, Werbung oder ähnliches an. Aber es sind bei uns auch MitarbeiterInnen aus PR- und Werbeagenturen anzutreffen, genauso wie kreative Personen aus Unternehmen. Also einfach alle, die sich gern für ein paar Stunden mit Querköpfen austauschen und vernetzen wollen.

LEVEL-2

Und was hat com_studio davon?

Viele neue Kontakte. Viele neue Inputs. Viel neues Wissen. Und für die Zukunft die Idee dieses Format mit weiteren innovativen Workshops und Konzepten zu einem Kreativ-Lab in Salzburg zu machen. Bisher haben wir unser Angebot zur Gänze kostenlos zur Verfügung gestellt, das werden wir jetzt langsam ändern, da die Nachfrage uns zeigt, dass es funktioniert.

Die nächsten LEVE-2 Termine sind:

12.05. Praxisworkshop: Business Model Canvas

2.06. LEVEL-2 goes Radiofabrik

23.06. LEVEL-2 goes Coworking Salzburg

Mehr Infos und Anmeldung auf ttps://www.facebook.com/Level2.at/

Ich hoffe, ich treffe die oder den einen oder anderen von euch bei einer unserer nächsten Veranstaltungen!

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)
Neue Zielgruppen 2016

Neue Zielgruppen für Ihr Marketing 2016

Die Digitalisierung hat die Zielgruppen für das Marketing stark verändert. Früher waren vor allem soziodemographische Angaben wie Familienstand, Beschäftigung und Wohnort Kriterien für die Zielgruppenauswahl. Heute können haben wir viel genauere Einblicke in die Mediennutzung und das Konsumverhalte. Dadurch ergibt sich auch ein anderes Zielgruppenverständnis.

Hier sind vier Zielgruppen, die sich Ihr Unternehmen 2016 vielleicht genauer anschauen sollten: (Quelle: TNS Infratest in der globalen Studie Consumer Barometer für Google)

Die „digital Moms“

Ist besonders aktiv im Netz und kauft alles online, was sie für sich oder ihre Familie benötigt: Kleidung, Schuhe, Heimelektronik und Lebensmittel. Die „digital Mom“ befindet sich in einer gut informierten und eng vernetzten Gruppe. 75 Prozent veröffentlichen mindestens einmal im Monat einen Beitrag, zum Beispiel auf einem Blog.

Die How-to Video-Nutzer

Weltweit nutzen zwei Drittel aller Internetnutzer mindestens einmal pro Woche Onlinevideos, vor allem auf Youtube. Dabei werden vor allem Heimwerker- oder How-to-Videos angesehen. Sie wollen vor allem etwas Neues zu lernen oder suchen nach Informationen zu Produkten, die gekauft werden sollen.

Die Millennials (oder auch Generation Y)

Millennials, also junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren sind individualistische und auf Authentizität bedachte Zielgruppe. Sie möchten als Individuen wahrgenommen werden und reagieren empfindlich auf unehrliche Werbung. Über 90 Prozent der 16- bis 34-Jährigen sind täglich online, fast immer mit dem Smartphone. Die neuen Generationen nutzen die Technologie als Mittel zur Lösung sämtlicher Alltagsprobleme, indem sie über Suchmaschinen nach benötigten Informationen suchen, Wissen austauschen und sich selbstverständlich in Echtzeit gegenüber Freunden und Unternehmen positionieren.

millenials
Quelle: http://theodysseyonline.com/clemson/millennials-passionate-rant-about-the-world/207608

Markenbotschafter sind eine interessante Zielgruppe

Die Markenbotschafter als interessante Zielgruppe

Die Markenbotschafter

Ein wahrer Markenbotschafter will und wird Marken an seine Kontakte weiterempfehlen, weil er/sie wirklich glaubt, dass die Marke etwas Wertvolles zum Leben beisteuern kann. Markenbotschafter helfen anderen bei der Entscheidungsfindung und machen das aber uneigennützig. Sie tun das in dem Sie täglich Posts und Blogbeiträge kommentieren oder liken und Inhalte und Links teilen.

Fazit

Viel Umdenken ist also von Marken und Unternehmen im Umgang mit anspruchsvollen jungen Menschen gefordert. Das Smartphone übernimmt eine Schlüsselfunktion: Die Mobilität und der kleine Bildschirm, der für andere nicht einsehbar ist und damit Privatsphäre schafft, sprechen hier klar für sich.

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)
SEO-Analyse als Grundstein für Goolge-Ranking

Wie wird meine Website bei Google gut gerankt? Das Geheimnis der SEO-Analyse.

Zu einem vollständigen Kommunikationsauftritt für Unternehmen – egal welcher Größe – gehört eine Website. Aber Website ist nicht gleich Website. Websiten, die einmal erstellt werden und zwar über ein ansprechendes Design verfügen, aber wenig bis nie aktualisierten Inhalt bieten, haben es schwer. Schwer: von Google gefunden zu werden und vor allem schwer von den Usern wahrgenommen zu werden. Tagtäglich komme ich in meinem Job als Kommunikationsberaterin mit solchen Websiten in Berührung. Ja, natürlich ist ein Online-Auftritt nicht alles im Kommunikationsmix, aber er spielt schon eine sehr bedeutende Rolle.

Was ist eine SEO-Analyse eigentlich?

Was ist eine SEO-Analyse eigentlich?

Das man nicht immer alles gleich ganz neu machen muss, sondern auch bestehende Websiten optimiert werdem können, möchte ich mit diesem Blogbeitrag erklären.

Wie macht man eine Website fit und wettbewerbsfähig? Am besten mit einer guten SEO-Analyse. Solche Analysen biete ich gemeinsam mit meiner Kollegin und Webmarketing-Expertin Patrizia Faschang von webdots an. Und das Patrizia das technische SEO intus hat, habe ich sie gebeten zu erzählen, was nun eine SEO-Analyse genau ist. SEO-Expertin Patria Faschang von webdots.at

SEO-Expertin Patria Faschang von webdots.at

Patrizia, was sind die wichtigsten Aspekte, die man sich bei einer SEO Analyse anschauen muss?

Grundsätzlich unterscheidet man, zwischen OnPage und OffPage Optimierung. OnPage Optimierung umfasst alle Maßnahmen und Optimierungen die auf der eigenen Website vorgenommen werden. Die OffPage Optimierung beschäftigt sich mit der Verbesserung bzw. den Aufbau der „Reputation“ einer Website. Also allem was außerhalb der eigene Website passiert und die eigene Website beeinflussen kann.

SEO brauchen doch nur große Unternehmen, die einen Shop oder dgl. dabei haben, oder?

Ich sage nein. Denn: Heute informiert jedermann/frau sich zuerst via Google bevor ein Kauf getätigt wird. Das heißt man muss zu aller erst gut gefunden werden und mit seiner Landingpage überzeugen. Nur dann kann man den Deal auch abschließen.
Langfristig gesehen ist SEO auch eine Möglichkeit die Kosten bei der Werbung zu senken bzw. mehr aus dieser Werbung herauszuholen.

Ist SEO nicht eh schon Teil jeder Website?

Aus meiner Erfahrung muss ich diese Frage leider mit Nein beantworten. Sogar bei Neuentwicklungen die im Jahr 2015 gemacht werden, ist das Thema SEO oft nicht einmal eine Zeile im Angebot wert. Geschweige denn, dass die Websites optimiert programmiert werden. Ich sehe hier mehrere Probleme zugleich:
• Kein KnowHow im Bereich SEO bei der Website-Agentur vorhanden
• SEO KnowHow ist zwar in der Agentur vorhanden, wird jedoch als zusätzlicher Einkommenskanal gesehen. Sprich das wird im Nachhinein viel teurer als Step 2 verkauft
• Es werden lt. Angebot SEO Basics durchgeführt und nirgendwo ist definiert was SEO Basics sind
Ich behaupte jedoch, dass man bereits SEO optimiert Websites entwickeln kann – zumindest soweit dass man keine SEO-technischen Fehler einbaut. Dies ist leider sehr oft mein Tagesgeschäft: technische Fehler in der Website hinsichtlich SEO.

SEO ist also nur eine technische Überprüfung der Programmierung?

Nein. Aber das sollte bei neuen Websiten zumindest nicht falsch gemacht werden. Für mich gehören Themen wie Optimierung der Usability (Benutzerfreundlichkeit) einer Website, technische Optimierung des Codes der Website, inhaltliche Optimierung der Website (Content, Struktur, …), Social Signals und die Optimierung der Metadaten zum Beispiel zur Suchmaschinenoptimierung dazu. Das Thema Linkbuilding (OffPage Optimierung) ist ein sehr gefährliches Gebiet, denn hierbei beschäftigt man sich mit der Beschaffung von eingehenden, externen Links – also Backlinks.

Mehr Details zum Thema Linkbuilding gibt’s hier: https://de.onpage.org/wiki/Linkbuilding#M.C3.B6glichkeiten

Ist die Website dann mit der Durchführung der Analyse gleich optimiert?

Mit einer SEO Analyse kann lediglich das Optimierungspotential einer Website / eines Shops aufgezeigt werden. Bei uns ist es Standard nicht nur die Potentiale im Rahmen einer SEO-Analyse aufzuzeigen, sondern auch die SOLL-Situation festzuhalten. Gleichzeitig ist es jedoch auch essentiell die Umsetzung zu überwachen. Wie schon erwähnt, haben die Programmierer oft zu wenig SEO-KnowHow. Das muss auch nicht sein – für jeden Bereich gibt es ja schließlich einen Experten. Daher muss überwacht werden, ob die SOLL-Situation und wie sie umgesetzt wurde. Nur korrekt umgesetzte Maßnahmen können die Positionierung beeinflussen.

Wieviel kostet denn ein SEO-Basic-Paket?

Eine einfache Basis-Analyse kostet bei uns zwischen €800,- und €1.200,- exkl. MwSt. Dabei sehe ich mir die Themengebiete Technische SEO Kriterien, Kurzanalyse der Usability / Besucherführung, Social Media (Inhalte, Anbindungen, Sharings) und Kurzanalyse Content (Textaufbau /-struktur, CTA) an. Die Premium-Analyse ist etwas umfangreicher und behandelt auch die Themen Tracking und Content. Außerdem erfolgt die Premium-Analyse von 2 Experten.

Kann SEO nicht auch meine Web-Agentur machen?

Das kommt drauf an wie gut die Web-Agentur ist 😉 Wenn im Angebot SEO Basics steht, würde ich das schon mal definitiv hinterfragen. Bei einer neuen Website sind die wohl wichtigsten Faktoren zu Beginn: die technisch, korrekte Umsetzung und die inhaltliche Optimierung der Website. Bei einem Relaunch einer Website ist neben den beiden vorigen Faktoren auch noch die strukturierte und geplante Vorgehensweise wichtig. So sind zum Beispiel Redirects (Verweise von der URL der alten Website zur URL der neuen Websitestruktur) ein wesentlicher Bestandteil eines Relaunch.

Wer mehr zum Thema  SEO bei einem Relaunch erfahren möchte, schaut sich bitte den Podcasts von Björn Tantau an: http://bjoerntantau.com/imp-002-zum-perfekten-relaunch-ohne-stress-und-aerger-24022015.html

Danke Patrizia für die Infos!

Wenn Ihr jetzt noch Fragen zur SEO-Analyse habt, dann freue ich mich über eure Kommentare oder alternativ kommt ihr zu einem meiner nächsten Digi-Kaffee-Termine ins com_studio, wo ich gerne mit euch zum Thema SEO bei einem Kaffee plausche 😉

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +1 (from 1 vote)
Die Content Konferenz des Jahres

Wie erzählt man eine (Unternehmens)Geschichte? Storytelling am Beispiel des Content Day

Storytelling ist ein Trendthema. Alle Welt spricht über Geschichten, aber wie wird eine Geschichte richtig erzählt? Am besten geht das wohl, wenn ich euch selbst eine Geschichte erzähle 😉 Und die, die ich mir ausgesucht habe, ist die des Content Days: einer Veranstaltung zu Content und Content Marketing in Salzburg. Dazu habe ich die Initiatorin Ines Eschbach vors Mikrofon gebeten und sie gefragt: „Lieber Content Day – What’s your story?“

Die Content Konferenz des Jahres

Die Content Konferenz des Jahres

Aber zuvor noch ein bisschen Theorie:

Eine gute Geschichte braucht 5 Elemente

Die Menschheit nutzt Geschichten schon seit mehr als 25.000 Jahren, um Informationen weiterzugeben und auszutauschen. Damit ist das Geschichtenerzählen bestätigter weiser unser ältestes Know-How-Sharing-System. Werden Geschichten bewusst in der Kommunikation eingesetzt, spricht man von Storytelling. Jede Geschichte braucht fünf wichtigste Bausteine:

1. Jede Story braucht einen guten Grund, erzählt zu werden: Viele Unternehmen sagen, was sie machen und berichten über Produkte und Dienstleistungen. Manchmal wird noch über Werte und Arbeitsweisen berichtet. Der wichtigste Grund wird aber oft vergessen: auf das Warum. Kaum ein Unternehmen erzählt, warum es existiert.
2. Jede gute Geschichte hat einen Helden, eine Hauptfigur, mit der sich die Leser identifizieren können. Ein Held wird oft von einem unerfüllten Wunsch, einem starken Verlangen oder der Suche nach einer Lösung für ein Problem angetrieben. Oft verändert sich der Held auch im Laufe der Geschichte. Oft verändert sich der Held auch im Laufe einer Geschichte.
3. Hinter jeder Story steckt ein Konflikt, dem sich der Held stellen muss. Ohne einen Konflikt gibt es gar keine Handlung und damit auch keine Geschichte und keinen Helden.
4. Jede gute Geschichte wird emotional erzählt. Es soll von Gefühle und Stimmungen berichtet werden bzw. emotional geschrieben werden.
5. Jede gute Geschichte ist auch viral: Das heißt, dass auf die Vorteile verschiedener Medien gesetzt wird.

Warum gibt es den Content Day?(Storyelement: Konflikt/Problem bzw. Lösung)

Seit Jahren bin ich (der Content Day) auf SEO- und anderen Internet-Konferenzen unterwegs – immer mit dem Ziel, von den gefühlt insgesamt 20 Vorträgen des Tages jene zwei zu besuchen, in denen es um Content geht – schließlich ist das mein Themenschwerpunkt. Klar muss ich auch über SEO, SEA, Usability und noch viel mehr Bescheid wissen, aber es ist die Contenterstellung, die mich wirklich begeistert.
Und irgendwie muss es ja auch besonders wichtig sein. Denn auch wenn Google noch von Inhalten mit vielen Keywords redet und Adwords und Linkbuilding als Wunderlösung Nummer Eins gehandelt werden, gibt es schon ein paar Vortragende aus dem englischsprachigen Raum, die den Content in den Mittelpunkt stellen. Besonders begeistert mich Rand Fishkin. http://moz.com/about/team/randfish

Zurück im Arbeitsalltag und in meiner wunderschönen Heimatstadt Salzburg frage ich mich nach solchen Konferenzen immer wieder, warum es eigentlich keine Konferenz gibt, bei der der Themenschwerpunkt auf Content liegt. Mit diesem Überbegriff könnte man doch bestimmt einen Konferenztag füllen? Aber so ganz getraut habe ich mich dann doch nicht – also überlegte ich noch ein wenig und schiebe den Gedanken wieder weg.

Jahre später scheint die Zeit reif zu sein. Auf einmal wird der Begriff „Content“ sehr heiß gehandelt. Vergleichbar wie etwa im Jahr 2010 der Begriff „Social Media“.
Eine Konferenz muss her. Ohne viel zu Überlegen – was rückblickend oftmals das Beste ist – und innerhalb von nur sechs Monaten wird der erste ContentDay 2014 auf die Beine gestellt. Das Ergebnis – eine kleine aber sehr feine Konferenz mit mehr als 100 Teilnehmern und insgesamt 16 Sessions. Ich freue mich wahnsinnig über das gute Feedback nach der Veranstaltung und beschließe den nächsten Schritt zu gehen – die Konferenz zu professionalisieren und die Fehler, die im ersten Jahr gemacht wurden auszumärzen. Denn auch wenn ich es niemanden zeigen wollte – stand ich mächtig unter Strom an diesem Tag und die Wochen davor – und ja, es passierten auch ein paar Fehler. Schließlich bin ich ja ein Konferenz-Neuling.

Der Ehrgeiz hatte mich gepackt und ich will es 2015 noch besser machen. Den Teilnehmern noch mehr gute Vorträge bieten – und auch Neulingen im Bereich Content etwas bieten – denn schließlich geht es immer und überall darum, gute Geschichten zu erzählen. Mit einem Markenrelaunch und Feintuning des Konzepts geht’s nun in die zweite Runde. Mit dem neuen Logo und dem neuen Slogan fühle ich mich gleich viel besser – so wie Superman, der endlich sein Anzug bekommt. Und ich hole mir Verstärkung ins Boot. Gemeinsam mit einem neuen Team wird ein Programm zusammengestellt, das genau dort ansetzt, wo zahlreiche andere Konferenzen aufhören: bei der Praktikabilität. Schließlich will ich den TeilnehmerInnen einen konkreten Nutzen von der Konferenz mitgeben – gemäß meines neuen Slogans: „Wissen zum Mitnehmen“.

 Was ist der Content Day? (Storyelement: Der Held)

Meine klare Mission lautet: Salzburg zur Content-Hauptstadt zu machen!

Die Content-Experten aus Österreich und Deutschland, die an meinem Tag ihre Erfahrungen und ihr Know-How mit den Teilnehmern teilen. In drei Tracks gestaltet sich der ContentDay abwechslungs- wie lehrreich zugleich. Während sich ein Track voll und ganz dem Thema Content und Content-Marketing widmet, dreht sich ein weiterer um die Themen Social Media und SEO (Suchmaschinenoptimierung). Auf die besonderen Bedürfnisse von Touristikern und Content-Marketing-Beginnern wird im dritten Track eingegangen. In mehr als 20 Sessions zeigt der Konferenztag, was alles mit Content möglich ist: Vom Umgang mit Reisebloggern über Realtime-Marketing auf mobilen Geräten bis hin zu Facebook-Strategien wird ein breites, aber dennoch zielgruppengerechtes Themenspektrum abgedeckt.

Wie fühlt sich der Content Day heute knapp 40 Tage vor seinem großen Auftritt? (Storyelement Authentizität, Emotion)

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – Hindernisse, wie etwa eine fehlende Internetleitung in der Konferenzlocation, die vorher zugesagt wurde – werden gerade überwunden. Nun, 40 Tage vor der Konferenz befinde ich mich in einem Wechselbad der Gefühle – an einem Tag könnte ich die Welt zerreißen, nur um am nächsten zu merken, dass es doch noch mehr als gedacht zu tun gibt. Wie sich das alles ausgehen soll weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Aber es wird sich auszahlen. Denn der Content Day wird mindestens ebenso toll werden, wie im Jahr zuvor.

Das Gesicht hinter dem Content Day: Ines Eschbacher

Das Gesicht hinter dem Content Day: Ines Eschbacher

Wer steckt hinter dem Content Day? Wer ist Ines Eschbacher?

Ines Eschbacher ist gelernte Tourismusfachfrau. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften und Stationen in Text- und Webagenturen sammelte sie 8 Jahre Onlinekommunikations- und PR-Erfahrung für Tourismusregionen, Hotelgruppen und Gastronomiebetriebe. Seit 2013 ist Ines selbstständig mit der Agentur punkt & komma, die mittlerweile zwei feste und vier feste freie Mitarbeiter/Innen zählt. Ines ist das Gesicht hinter der Content-Konferenz ContentDay, die 2015 zum zweiten Mal stattfindet sowie Gründerin des ContentCampus.

Ihr habt Lust auf den Content Day bekommen? Gut so. Dann habe ich noch ein Zuckerl für euch: mit dem Rabattcode COMSTUDIO15 spart ihr EUR 30 pro Ticket.

Die detaillierte Agenda zu den 22 Sessions der Salzburger Content Konferenz findet ihr hier: http://contentday.at/programm/agenda/

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)
Ist der Instant Messanging Dienst ein brauchbares Marketingtool?

WhatsApp als neuer Kommunikationskanal für Unternehmen?

Privat nutzt What’s App schon fast jeder: egal welchen Alters und Geschlechts – der mobile Messanger-Dienst ist mittlerweile auf 700 Mio. Handys weltweit installiert. Es ist ja auch wirklich sehr praktisch mit seinen Kontakten unkompliziert herumzuschreiben. Die Grafik-Icons sorgen für Unterhaltung und ein Gruppenchat ist eine feine Sache. Bis dato ist das ganze ja auch noch frei von Werbung und Spam. Denn das ist ja verboten.

Ist der Instant Messanging Dienst ein brauchbares Marketingtool?

Ist der Instant Messanging Dienst ein brauchbares Marketingtool? Photocredit: derstandard.at

Schön langsam beginnen findige Unternehmen den privaten Messenger-Dienst für sich zu entdecken. Das das durchaus interessant ist, liegt auf der Hand: Denn als Unternehmen erreiche ich über What’s App meinen Kunden direkt und privat. Das macht es aber auch gleichzeitig zu einer großen Herausforderung, denn Werbung ist wirklich nicht angebracht – es geht ausschließlich um relevante Inhalte.

Instant Messanging als Kundendienst der Zukunft?

So könnte Whats App zum Beispiel für das Kundenservice ihres Unternehmens der Kanal der Zukunft werden. Denn es können ganz einfach und schnell Videos, Screenshots oder Fotos verschickt werden. Mittels Push-Notification lassen sich außerdem Nachrichten auch an viele Nutzer gleichzeitig verbreiten. Das zeigen uns beispielsweise schon einige Medienunternehmen wie z.B. der Standard vor. Der Standard bietet ein Messenger-Service über den sich WhatsApp-User über die wichtigsten News des Tages informieren lassen können. Dazu müssen sie nur die Telefonnummer 066488382129 zu den Kontakten hinzufügen und eine Whats App Nachricht mit dem Namen an diese Nummer schicken.

Sofort und direkt auf dem Handy

Da es sich bei Whats App um eine App handelt, ist die Verwendung dieses Kanals für Unternehmen mit etwas Aufwand verbunden. Kontakte müssen gesammelt und verwaltet werden, Nachrichten müssen manuell abgetippt werden. Und, die Anfragen müssen auch schnell beantwortet werden, denn das ist der große Vorteil von instant messanging. Seit Jänner 2015 ist Whats App auch als PC-Version verfübar. Die Nutzung ist aber noch nicht für alle Betriebssysteme bzw. Browser möglich. Sicher wird aber die Verwendung des Bildschirms die Nutzung von Whats App vereinfachen.

Und was macht die Messaging-Apps so erfolgreich?

Im Vergleich zu anderen Plattformen wie facebook & Co. bietet What’s App eine „intimere Erfahrung“ sagen die Experten. Die App ist zwar kleiner und unsichtbarer als Facebook und Co., die Nutzer tauschen sich aber mehr miteinander aus. Und – ganz wichtig – sie haben mehr Vertrauen, denn schließlich kennt man ja den Kontakt tatsächlich. Außerdem funktionieren Messanger-Nachrichten mittlerweile auch als Ersatz für überfüllte Email-Posteingänge. Nachweislich greifen Messenger-Nutzer mehrfach pro Stunde zum Telefon sagen die Statistiken.

Mein Fazit zu Whats App

Aus meiner Sicht kann Whats App durchaus ein sehr effizienter Kanal sein um direkt mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Wie immer stellt sich natürlich die Frage, ob das für Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe Sinn macht. Dazu können wir uns gerne einmal persönlich unterhalten.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)
Muss ich wirklich auf Facebook sein?

Ist Facebook für Ihre Unternehmenskommunikation wirklich notwendig?

Es ist schon fast wie das Amen im Gebet bei Kunden(erst)gesprächen: Entweder höre ich den Satz ‚Wir haben schon eine Facebook-Seite, aber das funktioniert nicht wirklich!‘ oder die Frage ‚Müssen wir wirklich bei Facebook vertreten sein?‘ Alle, die sich jetzt eine schnelle Antwort erwarten, muss ich enttäuschen. Bevor eine Entscheidung pro oder contra Social Media getroffen wird, gehe ich immer zuerst einmal einen Schritt zurück.

 

Meine Frage lautet: Wie ist es denn generell um Ihre Unternehmenskommunikation bestellt? Es kommt nämlich nicht darauf an, ob Ihr Unternehmen auf Facebook präsent ist. Es kommt darauf an, inwieweit die digitale Kommunikation an sich schon Einzug in Ihr Unternehmen gefunden hat. Dazu gehört mehr als ein Profil auf Facebook. Nämlich die Erkenntnis, dass Social Media anders funktioniert als die ‚klassische Kommunikation‘.

Was kann Social Media für Sie tun ?

Die Frage, die Sie sich stellen müssen, ist welche Plattform passt zu meinem Unternehmen und zu meiner Zielgruppe und zu meinen Zielen. Darauf aufbauend kann dann ein Schlachtplan entwickelt werden, ob eine Facebook Seite Sinn macht. Denn egal ob auf Facebook, Google+ oder sonst was, Social Media lebt von der Interaktion. D.h. vom Austausch und Feedback mit der Zielgruppe. Und es ist mittlerweile eine große Kunst diesen Austausch mit den Fans auch wirklich zu schaffen.

Nur Sie als Unternehmen können prüfen welche Plattform zu Ihnen passt. Wo ist ihre Zielgruppe unterwegs? Was sind deren Interessen? Sie müssen herausfinden, ob eine Plattform für Sie als Unternehmen einen Nutzen hat. Daraus ergibt sich dann eine Strategie wo es wirklich Sinn macht aktiv dabei zu sein.
Was unbedingt noch erwähnt werden muss, ist die Pauschal-Aussage der B2B-Unternehmer: ‚Unsere Zielgruppe ist nicht auf Facebook‘. Auch das stimmt nicht. Denn man muss sich ja auch Meinungsbildner genauer anschauen und nicht nur den unmittelbaren Mitbewerber. Und ganz wichtig: auch diejenigen, die den sozialen Netzwerken fernbleiben, beziehen trotzdem daraus Informationen. Denn dass es in Ihrem Freundes- und/oder Bekanntenkreis niemanden mit einem Social Media Profil gibt, ist praktisch unmöglich.

Prüfet euch, bevor Ihr euch bindet

Bevor sich ein Unternehmen also zum Schritt in Richtung Social Media entscheidet, sollte genau geschaut werden, wo bewegt sich die Zielgruppe und was kann ich für diese Zielgruppe wirklich anbieten. Wo und wie kann ich diese über einen Social Media Kanal aktiv erreichen. Erst dann macht es Sinn, auch wirklich aktiv einzugreifen. Und dann beginnt auch die wirkliche Knochenarbeit! Denn: ‚Dabei sein ‘ ist auf Social Media eben ‚nicht alles‘. Es geht um das Wie. Das entscheidet letztendlich ob es für Ihr Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Denn: Weihnachtsgrüße und Mitarbeiterfeiern sind zwar nett, aber inhaltsleer. Dadurch werden Sie kaum mehr Fans bzw. Interaktion zusammenbringen. Auch die klassischen Eigenwerbungen ‚Der neue Prospekt ist da‘ wird nicht ausreichen.

Geplant zum Erfolg

Kommunikation braucht daher genaue Planung und Ressourcen. Durch die neuen digitalen Kommunikationskanäle steigt natürlich auch der zeitliche Aufwand diese zu betreuen. Ein Facebook-Posting mal so nebenbei macht nicht viel Sinn. Eine Kombination mit Anzeigen schon viel mehr. Ein Blog-Beitrag, ein News-Eintrag auf der Website: Inhalte müssen erstellt und verwertet werden. Dazu ist aber eine unternehmensübergreifende Denke notwendig. Nur die Facebook-Seite alleine ist noch kein Gewinn. Wenn aber erkannt wird, dass Facebook ein neuer Kanal ist um z.B. Kundenmeinungen einzuholen oder Anfragen zu beantworten, dann ergibt sich automatisch eine digitale Kommunikationsstrategie die auch Sinn macht.

So und jetzt noch ein kleiner Aufreger zum Schluss: Wussten Sie eigentlich, dass die die Reichweiten von Facebook-Seiten mittlerweile bereits dramatisch zurückgehen?
Das soll jetzt aber bitte nicht heißen, dass Sie jetzt Facebook doch wieder außer Acht lassen sollen. Nein, es zeigt nur deutlich, dass es wichtig ist, nicht alles auf eine Karte – auf eine Plattform zu setzen.

Es soll heißen: Es gibt mehr als Facebook. Daher ist es wirklich wichtig ist, sich von Beginn an zu überlegen, welche sozialen Netzwerke, wie Einzug in Ihre Unternehmenskommunikation Einzug erhalten sollen.

Sie haben dazu noch Fragen? Nutzen Sie doch die Kommentarfunktion dafür!

Oder kommen Sie am 14. Jänner 2015 zum ersten com_studio Digi-Kaffeetratsch in mein neues Büro in Thalgau! Dort haben Sie die Möglichkeit sich mit mir unverbindlich über dieses Thema auszutauschen! Ein email als Anmeldung reicht aus. Die Veranstaltung ist kostenlos.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +2 (from 2 votes)
Oliver Hauser

Interview mit SEOkomm-Veranstalter Oliver Hauser

Ich habe schon einmal kurz über die SEOkomm-Konferenz berichtet. Jetzt möchte ich nochmal eines nachlegen, weil ich a) einige Fragen zur SEOkomm von euch bekommen habe und b) nochmals unterstreichen möchte, wie wichtig ich es finde, dass sich alle Unternehm(er)innen, die eine Website betreiben sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen MÜSSEN!

Ja, ich sage bewusst MÜSSEN, denn eine Website alleine ist zu wenig. Um wirklich auch nachweisbaren Erfolg in Form von Website-Zugriffen oder sogenannten Conversions (also Reaktionen irgendeiner Art) zu erzielen, braucht es mehr als nur eine hübsche Website, die von Zeit zu Zeit mit neuen Inhalten gefüttert wird.

Dazu habe ich mit Oliver Hauser, Inhaber von getontop und Veranstalter der SEOkomm&OMX gesprochen.

Was er – als wirklicher SEO-Experte – sagt, seht bitte selbst.

Oliver Hauser

SEOkomm Veranstalter Oliver Hauser

com_studio: Und wie kommt man jetzt bei Google ganz nach oben?

Oliver Hauser: Viele glauben heute noch, dass es DEN Trick gibt, um bei Google in den organischen Ergebnissen ganz nach oben zu kommen. Das stimmt aber nicht. Suchmaschinenoptimierung ist harte Arbeit, die aus vielen kleinen Einzeltasks besteht, die Zeit und Geduld brauchen.
Grob unterteilen kann man Suchmaschinenoptimierung in drei Teilbereiche:
• Technische Onpage Optimierung
• Content Optimierung
• Offpage Optimierung (Linkaufbau)
Diese drei Bereiche müssen gut aufeinander abgestimmt angegangen werden. Suchmaschinenoptimierung wird übrigens oft als Spamming bezeichnet, das stimmt aber nicht. Es ist eine von Google gewünschte Maßnahme, da man damit die eigene Website für die Google Server besser verständlich macht. Natürlich gibt es aber in diesem Bereich viele schwarze Schafe, wie überall.

com_studio: Warum gehört aus deiner Sicht SEO mittlerweile als fixer Bestandteil in den Marketing-Mix jedes Unternehmens?

Oliver Hauser: Weil es ein sehr starker Kanal ist, der mittel- bis langfristig sehr günstige und gute Verkäufe und Leads produzieren kann. SEO ist zwar ein dauerhafter Prozess, durch eine gute Grundoptimierung kann man aber oft sehr lange von den Früchten dieser Grundoptimierung naschen, ohne weitere Kosten zu verursachen.
SEO sollte aber immer EIN Bestandteil im Marketing Mix sein. Genau dieser Frage widmen wir uns übrigens auf der Online Marketing Konferenz OMX dieses Jahr. Dort werden erstmals strukturiert 6 Online Marketing Kanäle miteinander verglichen, damit jeder am Abend danach folgende Frage für sich und sein Business beantworten kann: “Welche Online Marketing Kanäle bringen mein Geschäft und mein Vorhaben weiter?”

com_studio: Was kann man als SEO-Newbie auf der SEOkomm in nur einem Tag wirklich mitnehmen?

Oliver Hauser: SEO Konferenzen waren bis jetzt gerade für Anfänger immer verwirrend. Ohne SEO Grundlagen bekommt man in den fortgeschrittenen Vorträgen nicht immer viel mit. Genau dieses Problem gehen wir dieses Jahr auf der SEOkomm an: zum ersten Mal werden in einem eigenen Raum Basis-Vorträge für SEO-Neulinge geboten. Das Ziel: Neueinsteigern ein fundiertes und praktikables SEO-Basiswissen zu vermitteln. Im Zuge dessen erklären Experten jedes wichtige Teilgebiet der Suchmaschinenoptimierung von Grund auf.
Das hat es meines Wissens so noch nicht gegeben auf einer SEO Konferenz und ich kann das nur jedem empfehlen, der SEO strukturiert und von der Basis auf erklärt haben möchte.

SEOKomm 2013 photo by Tony Gigov

SEOKomm 2013 photo by Tony Gigov

com_studio: Warum sollte man die SEOkomm in Salzburg besuchen? (es gibt doch so viele andere Konferenzen)

Oliver Hauser: Na weil es die SEOkomm ist! Muss man da noch mehr dazu sagen? 😉
Nein, im Ernst, vor ein paar Jahren war SEO in Österreich bei den Unternehmen noch kein Thema. Wir haben damals mit der SEOkomm quasi einen Bildungsauftrag übernommen, um zu zeigen, dass man mit Suchmaschinenoptimierung sein Business wirklich ankurbeln kann. Das haben wir von Anfang an mit Herzblut gemacht, und ich denke das merken unsere Besucher auch. Nicht umsonst wurde die SEOkomm wieder zur zweitbesten Konferenz im deutschsprachigen Raum gewählt. Und das freut uns als österreichische Konferenz bei der großen Konkurrenz aus Deutschland sehr.

Dieses Jahr haben wir mit dem Fachbeirat ein neues stimmiges Konzept für die Agenda ausgearbeitet und die Sessions wieder hochkarätig besetzt. Wir bieten also top Themen und top Speaker in österreichischer Atmosphäre. Nicht zu vergessen die spannende Mischung der Besucher aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien, einerseites Suchmaschinenoptimierer und Agenturen, andererseits Endkunden, die gerade auf den Abendparties richtig effizientes Networking verspricht.
Wer da nicht kommt, ist selber schuld! 😉

com_studio: Wer ist Oliver Hauser?

Oliver Hauser: Mein großes Glück war, dass ich Computerwissenschaften (heute Angewandte Informatik) 1992 zu studieren beginnen durfte, als die Salzburg Uni gerade die erste Internetleitung bekam. Ich war also in den Anfangszeiten schon dabei, durfte oft im Silicon Valley arbeiten, habe sehr früh Websites programmiert und mich damals, als es Google noch gar nicht gab, schon sehr ausgiebig mit Yahoo! und Altavista beschäftigt. In diesen Jahren war SEO wirklich nur spammen. Das funktioniert so natürlich heute gar nicht mehr, aber es war eine sehr spannende Zeit, die ich nicht missen möchte.
SEO war schon immer meine liebste Leidenschaft, von der heute die Kunden meiner SEO Agentur get on top gmbh profitieren. Ja, und seit 2010 veranstalte ich die SEOkomm und seit letztem Jahr auch die Online Marketing Konferenz OMX.

Mit dem Rabattcode ‚STUDIO14‘ bekommt ihr noch bis Ende Oktober einen Rabatt von €72,- auf das Ticket der SEOKomm bzw. der OMX.

Alle weiteren Infos findet Ihr auf www.seokomm.at

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +1 (from 1 vote)
ALS Ice Bucket Challenge

Die Ice Bucket Challenge – Social (Media) Marketing der besonderen Art

David Alaba tut es. Lady Gaga tut es. Bill Gates tut es. Armin Wolf tut es. Richtig, die Rede ist von der Ice Bucket Challenge, die seit Mitte August die facebook Timelines weltweit erobert. Egal ob A, B oder C Promi, Freunde und sogar Unternehmen. Es scheint als fühle sich die ganze Welt bemüßigt sich Eiswürferl über den Kopf zu leeren. Gestern Abend war es nun auch bei mir so weit. Ich wurde zu diesem sinnlosen/sinnvollen (?) Kettenspiel nominiert. Hier ist mein Fazit nicht in Form eines Videos, sondern als geschriebenes Wort:

 

Ice Bucket Challenge und seine Promis

Alles begann mit Mark Zuckerberg. Der facebook-Guru postete sein Video am 13. August 2014 und nominierte Bill Gates, Sheryl Sandberg und den Netflix-Gründer Reed Hastings innerhalb von 24 Stunden ebenfalls ein Video zu posten oder Geld an die ALS Association zu spenden. Was dann passiert ist, ist ein Lehrbuch-Beispiel einer viralen Erfolgsgeschichte. Ein amerikanischer Promi nach dem anderen wurde nominiert und nahm mit Enthusiasmus an diesem Schnellball-Spiel teil.

Am 17. August schwappte die Ice Bucket Challenge dann auch endgültig auf Österreich über, nachdem ZIB2-Anchorman Armin Wolf auf seiner facebook-Seite zur Challenge aufgefordert hat. Zur Erinnerung Armin Wolf ist sowas wie die Digital-Ikone in Österreich und hat mit fast 163.000 facebook-followern und über 118.000 followern auf Twitter eine enorme Community hinter sich. Natürlich hat Wolf Österreichische Politiker und Manager aufgefordert ebenfalls   mitzumachen. Das Ergebnis ist eine nicht anhaltend wollende Penetration auf unseren facebook-Timelines.

Ice Bucket Challende – die Idee

ALS ist das Kürzel für die Amyotrophe Lateralsklerose, eine bislang unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems.

Die Krankheit tötet nach und nach die Nerven, die unsere Muskeln steuern. Menschen mit ALS können irgendwann nicht mehr gehen, nicht mehr greifen, kaum noch sprechen. Die Krankheit lähmt ihre Arme, Beine, die Zunge, später auch die Atmung. Geistig bleiben die Betroffenen voll da. International bekanntestes Opfer ist wahrscheinlich der Astrophysiker Stephen Hawking: Er lebt seit 51 Jahren mit ALS.

Die ursprüngliche Idee hinter der Ice Bucket Challenge war eine große internationale Aufmerksamkeit für diese heimtückische Krankheit zu schaffen und möglichst viele Spendengelder zu lukrieren. Es geht schlichtweg darum die Forschung voranzutreiben.
Dieses Ziel hat die Viralkampagne in jedem Fall erreicht: Bis jetzt sind nach Medienangaben rund 88,5 Millionen Dollar (umgerechnet 67,2 Millionen Euro) als Spendengelder bei ALS Association eingegangen! Wahnsinn und das ohne einen Cent für Werbemaßnahmen auszugeben!

Die Ice Bucket Challenge ein tolles Marketing-Beispiel

Dieses Ergebnis fasziniert mich als Marketer natürlich: Warum hat es gerade dieses Projekt zu so einem internationalen Erfolg geschafft? Dafür gibt es 3 Gründe:

Die Ice Bucket Challenge hat

1. die richtigen Multiplikatoren (=Promis) und Meinungsführer für sich gewonnen
2. hat eine einfache und eindeutige Botschaft und eine klare Handlungsaufforderung, die jeder versteht
3.  schafft ein hohes Engagement bei den Teilnehmern (meistens! Ich unterstelle an dieser Stelle, dass ich nicht sicher bin, ob auch wirklich alle Nominierten tatsächlich Geld gespendet haben).

Auch Unternehmen wie Coca-Cola, McDonalds, Samsung und Co. sind aufgesprungen. Die Markenmaskottchen Eisbär (Coca Cola) und Ronald McDonald wurden medienwirksam eingebunden.  Samsung hat gar das neue Galaxy-Modell  mit Eiswürfeln übergossen. Stellt sich natürlich die Frage, warum machen denn da alle mit? Wegen Mark Zuckerberg oder wirklich wegen ALS?

Hier müssen wir zunächst zwischen den  Privatpersonen und den Unternehmen unterscheiden. (Auf die Vielzahl der Promis möchte ich an dieser Stelle gar nicht genauer eingehen!)

Dabei Sein vs. Gruppenzwang vs. Mehr Traffic

Für die Privatpersonen gilt schlichtweg das olympische Prinzip: Dabei sein ist alles! Das Anerkennungsbedürfnis der (meisten) facebook-Nutzer ist sehr groß. Nicht umsonst stellt sich die halbe Welt täglich mit persönlichen Fotos und Kommentaren öffentlich zur Schau. Für den Einzelnen geht es also vor allem darum bei der großen Gruppe der „Tue-Gutes-und-Rede-darüber“ dabei zu sein. Daran ist ja grundsätzlich nix verkehrt, denn der Erfolg spricht ja dafür!
Bei den Unternehmen steht für mich nicht immer der Urgedanke des Spendes im Vordergrund. Hier wurde eher ein gewisser (sozialer) Druck aufgebaut: Wenn Coca Cola McDonalds nominiert wäre es ja peinlich das nicht anzunehmen und sich quasi als Nicht-Unterstützer zu outen, oder? Bei anderen Unternehmen wird vor allem praktisch überlegt:  Unternehmensvideos bringen natürlich eine Portion längerer Verweildauer auf der unternehmenseigenen facebook-Seite und gesteigerte Interaktionsraten. Bei den Unternehmen bin ich daher skeptisch und finde es ehrlich gesagt keine überzeugende Aktion!

Aber zurück zu den Privatpersonen – egal ob A-Promi oder Gar-Kein-Promi. Es lassen sich mittlerweile drei Ice-Bucket-Challenge-Lager identifizieren:

1. Jene , die mit Begeisterung und einer Portion Narzissmus (=Selbstverliebtheit) sich Eiswasser über den Kopf leeren und sich gut dabei fühlen.
2. Jene, die der Sache eine persönliche Botschaft mitgeben und z.B. auf die enorme Trinkwasserverschwendung aufmerksam machen oder andere soziale Einrichtungen nennen, die sie ebenfalls mit Spenden unterstützen
3. Jene, die sich absolut weigern, sich mit einem Video auf facebook zu outen und lieber einfach nur an ALS spenden.

Egal welcher Typus du bist, das Gute ist, dass sich (hoffentlich) jeder  mit dem Thema ALS auseinander setzte und in die Geldbörse greift. Besser geht’s nicht! Ein weiterer toller Nebeneffekt wie ich finde, ist das mittlerweile nicht nur die ALS Association von der Challenge profitiert. Auch viele andere soziale Einrichtungen lukrieren Spendengelder. Denn plötzlich scheinen sich viele bewusst zu werden, dass es da draußen noch viele anderer Projekte gibt, die dringend finanzielle Unterstützung brauchen!

Ice Bucket Challenge – mein Fazit

Die Ice Bucket Challenge ist ein genialer Marketing-Coup, der einmal mehr zeigt, wie einflussreich Social Media und die Masse der Community sein kann und zwar über internationale Grenzen hinweg!
Ich finde es wichtig, auf die schwere Krankheit ALS aufmerksam zu machen. Für mich ist es aber auch wichtig selbstbestimmt zu handeln und sich nicht einem Gruppenzwang zu unterwerfen. Ich habe schon vor meiner Nominierung gespendet, weil bei mir die Aufmerksamkeit auf die Kampagne schon lange da war.

Für alle von euch, die noch nicht nominiert wurden und trotzdem spenden möchten. Hier sind die Kontoverbindungen:

ALS-Forschung Salzburg,
IBAN: AT035500000002134071, Kostenstelle CDK 279050 – Drittmittelkonto CSF Projekt: DSA20049

ALS Association – Spenden via PayPal und Kreditkarte möglich!

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +1 (from 1 vote)
SEOKomm Konferenz

Was du immer schon über SEO wissen wolltest, erfährst du auf der SEOkomm!

Suchmaschinenoptimierung ? Aja, das ist doch das, wo man dann bei Google dann ganz oben steht, oder?

So oder so ähnlich sehen viele Unternehmer_innen das Thema SEO. Das ist leider nicht ganz so einfach! Richtig ist, dass es bei SEO um das Ranking bei Suchmaschinen geht. Ziel ist es dabei möglichst ‚weit oben‘ angezeigt zu werden. Aber wie schafft man es dorthin? Auf welche Faktoren kommt es dabei an? Was kann ein Website-Betreiber selber steuern, wo braucht er vielleicht Hilfe?

Was ist SEO nochmal?

Bei einer Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird eine bestehende oder neue Webseite so gestaltet und programmiert, dass diese von Suchmaschinen optimal gelesen, analysiert und schlussendlich gespeichert (indexiert) wird. Die Suchmaschinenoptimierung verbessert damit die Sichtbarkeit einer Website im Internet.

Mit SEO optimiert man aber nicht nur Elemente einer Webseite für die Suchmaschine . Es werden auch Maßnahmen außerhalb der Webseite eingeleitet. Man sorgt zum Beispiel dafür, dass mehr fremde Seiten auf die eigene Webseite verlinken.  SEO-Onpage beinhaltet alle Maßnahmen an der Website selber. SEO-Offpage ist der Aufbau von Backlinks und den sogenannten ’social signals‘ wie Facebook Likes, Google+ Empfehlungen und Twitter Erwähnungen.

SEO braucht Zeit

Grundsätzlich gilt: Am wichtigsten für den dauerhaften Erfolg einer Webseite sind gute Inhalte. SEO hilft beim Finden – der Erfolg stellt sich aber nicht von heute auf morgen ein.

Suchmaschinenoptimierung soll langfristig (!) alle potentiellen Kunden auf Ihre Webseite führen und Umsatz, Gewinn und Bekanntheitsgrad (Image) steigern. Der wichtige Faktor hier ist also ‚langfristig‘. Wie ein erfolgreicher Sportler, der regelmäßig trainiert, kann durch professionelle Maßnahmen der Internetauftritt zu Höchstleistungen gebracht werden.

Professionelle SEO – der Weg ist das Ziel

Ein SEO-Prozess umfasst mehrere Schritte und sieht in etwa so aus:

1. Ermittlung und Zusammenstellung von Suchbegriffen (= Keywords) und Kombinationen von Suchbegriffen.
2. Analyse der bestehenden Webseite und Webseiten der Mitbewerber.
3. Korrekturen an der Struktur der Webseite, des Layouts und des HTML Codes. (=Onpage-SEO) und Optimierung der Inhalte/Texte/Bilder.

5. Linkbuilding für die Website (=Offpage-SEO).
6. Laufende Kontrolle und Auswertung.

SEO ist eine wichtige Marketing-Disziplin

Für mich ist SEO daher ein sehr wichtiges (Online)-Marketing-Werkzeug! Jeder Marketing- und Kommunikatoinsverantwortliche sollte ein gewisses Basis-Wissen über SEO haben: Sei es, um davor gefeit zu sein, sich von vermeintlichen SEO-Experten das Blaue vom Himmel versprechen zu lassen. Oder um selbst sattelfest zu sein und zu wissen, worauf es bei einem guten Internet-Auftritt ankommt. Denn Design alleine ist es schon lange nicht mehr!

Daher empfehle ich alle jenen von euch, die in Ihrer täglichen Kommunikationsarbeit mit Websiten zu tun haben, sich umfangreiches Fachwissen über Suchmaschinenoptimierung anzueignen. Das geht am besten auf der SEO-komm im November!

SEOKomm Konferenz

Die Konferenz für Suchmaschinenmarketing in Österreich

Die SEOkomm ist eine Fachtagung die sich mit verschiedensten Aspekten der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Die Konferenz findet heuer zum 5. Mal in Salzburg statt und bringt einmal namhafte Experten aus dem deutschsprachigen Raum in die Mozartstadt. Was ich dem Organisator Oliver Hauser hoch anrechne ist, dass es diesmal auch einen speziellen Track für SEO-Newbies gibt. Die Organisatoren haben erkannt, dass eine hochtrabende Fachkonferenz viele ausschließt, die noch Rookies auf dem Gebiet sind oder sich gerade erst beginnen damit zu beschäftigen!

In einem eigenen ‚SEO Basics‘ Track werden Neulinge rasch an das Thema herangeführt und keiner braucht Angst zu haben, auf einer Konferenz zu landen, wo er nur Bahnhof versteht! Themen wie Keyword-Recherche und Grundlagen zur Onpage-Optimierung werden genauso diskutiert wie auch die Frage nach selber machen oder Agentur beauftragen.
Eine Übersicht für die detaillierte SEOKomm Agenda findest du hier.

Für wen ist die SEOKomm geeignet?

Die Konferenz für SEO

SEOkomm 2014

Egal ob Geschäftsführer, Online-Marketing-Leiter, PR-Verantwortlicher oder SEO-Experte – bei der SEOKomm ist für jeden etwas dabei! Die Konferenz ist erstmals in drei verschiedene Tracks gegliedert und beschäftigt sich sowohl mit Strategischen SEO-Aspekten für große und kleine Unternehmen, mit SEO HardCore Themen für Fortgeschrittene und eben auch mit Basic-Einsteiger-Themen.

Ich selbst bin wohl mehr als ein SEO-Rookie, aber aber sich kein Hard-Core-SEO und war letztes Jahr das erste Mal dabei. Was ich an diesem Tag mitgenommen habe, war einfach fantastisch! Ein Feuerwerk an Ideen und hilfreichen Inputs, die sofort in das Tagesgeschäft übernommen werden können.

Rabattcodes für Euch!

Ich hab dich überzeugt und du willst auf die SEOkomm?

Dann sichere dir bis zum 1.9.2014 noch ein Early-Bird-Ticket und mit dem Rabattcode “STUDIO14“ bekommst du dein Ticket um weitere € 60,- (excl. MWSt) günstiger.

Worauf wartest du noch? Hier geht’s zur Ticket-Bestellung.

Die detaillierte SEOKomm Agenda findest du hier!

 

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +1 (from 1 vote)
Warum Sie einen Marketing-Plan brauchen?

Warum brauche ich einen Marketing-Plan?

Haben Sie einen Marketing-Plan? Oder handeln Sie einfach nach Instinkt? 

Mit einem Marketing-Plan meine ich nicht, die Pläne, die Sie in Ihrem Kopf haben. Ein Plan, ist etwas Niedergeschriebenes (oder wahrscheinlicher: geschrieben auf dem Ding, in das Sie jetzt gerade gebannt starren;)

Wenn Sie also wie 99% der Personen sind, mit denen ich meistens spreche, dann haben Sie keinen Plan. Warum?

Warum Sie einen Marketing-Plan brauchen?

Warum es so wichtig ist, einen Marketing-Plan zu haben!

Hier ist eine Liste, der am häufigsten genannten Gründe dafür:

• Ich weiß nicht, wo ich da anfangen soll.
• Wer folgt schon einem Plan. Warum sollte ich mir dann die Arbeit machen, das aufzuschreiben?
• Das dauert viel zu lange. Und wenn ich dann fertig bin, dann ist der Plan schon wieder überholt und ich kann von vorne anfangen. Also warum überhaupt anfangen?
• Dazu habe ich keine Zeit. Ich bin damit beschäftigt mein Unternehmen zu führen.
• Ich bin keine Marketing-Person. Ich weiß schon, was ich tue.

Geben Sie es zu: Erkennen Sie sich in einer dieser Aussagen wieder? Dann darf ich Ihnen getrost sagen, Sie sind damit nicht alleine.

 

Bauchgefühl ist wichtig

Im Gegenteil, irgendwie muss ich Ihnen ja Recht geben! Bauchgefühl und Instinkt sind sogar sehr wichtig! Ohne diese Gefühle hätten sich technische Dinge wie z.B. die Luftfahrt erst wohl nicht entwickelt. Denn früher gab’s eben nicht für alles und jedes Szenario einen Plan. Es kam darauf an, seinem Instinkt zu vertrauen. Was? Wieso widerspreche ich mir gerade selbst? Ich wollte doch über die Wichtigkeit von Marketing-Plänen schreiben?? Das tu ich auch.

Unsere Instinkte als Unternehmer_innen und unser Talent, das Richtige zu tun – sind wichtige Faktoren, die wir in unserem Tagesgeschäft brauchen. Aber: unsere Instinkte können auch in Turbulenzen geraten.  Jede_r von uns kommt an einen Punkt, wo wir kurz stehen bleiben müssen um uns neu zu orientieren. Spätestens dann stellen wir und die Frage: Was war noch mal unsere Vision? Warum machen wir das eigentlich? Wohin wollen wir eigentlich? (Zufälligerweise sind das alles Fragen, die in einem Marketing-Plan festgehalten werden!)

Was ich damit sagen will: Nur nach Instinkt und Gefühl zu handeln kann gut UND schlecht sein!

Daher ist meine klare Empfehlung: Halten Sie Ihren Marketing-Plan schriftlich fest!

Warum Sie Ihre Marketing-Pläne aufschreiben sollten?

 

  • Ein Marketing-Plan ist ein Wegweiser in Turbulenzen. Dinge aufzuschreiben, Ideen auszuformulieren und eine Struktur zu geben,  ist ein nachweislich ein guter Weg sich alle Details und Gründe noch einmal genau zu überlegen: Warum machen Sie das was Sie machen? Für wen machen Sie das? Welche Ziele verfolgen Sie?

Denken Sie einmal an Leonardo Da Vinci: Auch er hat seine Ideen zuerst niedergeschrieben und skizziert, bevor er seine Arbeiten begonnen hat. Und er war doch ein Genie oder?

  • Mit einem Marketing-Plan schaffen Sie eine Basis für gute Entscheidungen . Wenn Sie einmal alle Teile Ihres Marketings definiert haben, hilft Ihnen dieser Plan Fortschritte festzuhalten. Es fällt Ihnen dann auch leichter zu entscheiden in welche Richtung man sich weiter entwickeln möchte – wenn sich beispielsweise die Situation ändert und  Konkurrenz ein Thema wird.  Lerne: Der Marketing Plan ist also ein wichtiges Werkzeug, Panikattacken und mögliche Fehlentscheidungen zu vermeiden! (Im übrigen ist auch ‚Hoffnung auf das Gute‘ keine brauchbare Strategie!)
  • Ein Marketing-Plan ist ein wichtiges Kommunikationstool für Ihre Partner/Mitarbeiter. Sie haben Mitarbeiter oder ein Netzwerk aus Partnern oder Freelancern? Dann müssen all diese Personen von Ihrem Marketingplan wissen! Damit sind alle Ihre Partner über die Richtung ihrer Reise informiert und mögliche Kommunikationsfehler (‚Achso, das war mir so gar nicht bewußt‘) lassen sich vermeiden!

Soweit zu den Gründen, warum Sie einen Marketing-Plan schreiben sollten. Was ich Ihnen jetzt noch sagen möchte:

Marketing-Pläne leben und sind dynamisch

Wichtig ist, dass der Marketing-Plan nicht in Stein gemeißelt wird! Er soll leben und als ein Werkzeug dienen, mit dem Sie sich  immer wieder auseinandersetzen. Soll heißen: ein Marketing-Plan darf und wird sich immer wieder verändern.

Sollten Sie jetzt wieder denken: warum soll ich es dann aufschreiben, wenn es sich ohnehin wieder verändert? Dann habe ich folgende Antwort für Sie:

• Für die Frauen: „Warum sollten Sie die Küche aufräumen, wenn Sie sie heute Abend sowieso wieder benutzen“.
• Für die Männer: „Warum sollten Sie ihr Auto waschen und saugen, wenn es morgen sowieso wieder schmutzig gemacht wird“.

Lassen Sie sich also nicht von einem Stück Papier davon abhalten, wirklich professionell zu sein! Sie wollen doch erfolgreich sein, sich gegenüber Ihrer Konkurrenz durchsetzen?

Wenn Sie nicht genau wissen, wo Sie anfangen sollen, dann kann Ihnen vielleicht der com_check Fragenkatalog dabei helfen. Die Antworten zu diesen Fragen bringen Sie Stück für Stück Ihrem persönlichen Marketing-Plan näher. Und sollten Sie dann immer noch gerne Experten-Feedback wünschen, dann wissen Sie ja, wo Sie mich finden 😉

Den com_check Fragenkatalog zum download gibt’s hier!

Jetzt verabschiede ich mich in die Sommerpause und freue mich über Ihre Fragen und Anregungen zu diesem Beitrag!

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +1 (from 1 vote)